Premiere der KSM Tech-Days Process Engineering

Hildesheim, November 2021:
Premiere der KSM Tech-Days Process Engineering

Unter dem Thema „Kammer & Kolben – der Guss und seine Herausforderungen“ fand im November das erste Treffen der neu ins Leben gerufenen Tech-Days Prozessentwicklung am KSM Standort in Hildesheim statt. Initiatoren des künftig vierteljährlich stattfindenden Formats sind Carsten Engelke, Head of Industrial Engineering bei KSM und Rolf Gerschwinat, Teamleiter Process Engineering im Bereich IE bei KSM. Unterstützt wurde die Auftaktveranstaltung von den Unternehmen Rogner Gießereitechnik und Brondolin. Beide ergänzten das zweitägige Event mit hochkarätigen Themenvorträgen, denen sich jeweils intensive Diskussionen anschlossen.

Ziel der Themenreihe ist es, gießereispezifische Herausforderungen im Bereich der Prozessentwicklung unternehmensweit kooperativ aufzuzeigen, Problemstellungen aus den Werken unter die Lupe zu nehmen und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. In Kooperation mit allen KSM Standorten, aber auch mit Unterstützung von externen Fachleuten aus Lieferantenkreisen ist ein regelmäßiger aktiver Austausch über verschiedene Spezialthemen in der Gießereibranche angestrebt. So ging es im Rahmen des ersten Treffens zum Thema „Kammer & Kolben“ auch um Dosierrinnen, Gießkammern und –kolben sowie um den generellen Erfahrungsaustausch bezüglich der Optimierung von Gießprozessen.

„Mit dem Aufbau dieses Formats sind wir einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer unternehmensübergreifenden, konsequenten und vor allem nachhaltigen Weiterentwicklung im Bereich Verfahrenstechnik gegangen“, sagt Rolf Gerschwinat. „Wir bündeln mit den Tech-Days des IE-Teams das Gießerei-Know-How unserer europäischen Standorte aus Hildesheim, Wernigerode, Wuppertal, Radevormwald und Hrádek nad Nisou. Gleichzeitig binden wir die Fachkompetenz unserer Lieferanten mit ein. Das ist eine Win-Win-Situation, die uns alle voranbringt“, ergänzt Carsten Engelke.

Beide ziehen nach zwei Tagen inspirierender und intensiver Diskussionen ein positives Resümee und freuen sich auf zahlreiche Veranstaltungen, die bereits fest geplant sind. Die Mitarbeitenden der Abteilung Prozessentwicklung aus den KSM Standorten und dem Headquarter haben mit ihren Ausarbeitungen und Vorträgen zu bekannten Problemstellungen und Berichten bereits erzielter Optimierungen in den Bereichen Dosierrinnen, Gießkammer und –kolben zum konstruktiven Wissensaustausch beigetragen und den Workshop maßgeblich mit gestaltet.

So wird man sich bei den kommenden Treffen u.a. mit Themen wie Entlüftungen und Vakuumeinsatz, Trennmittel und Sprühköpfe, Anwendung und Interpretation von Simulationen, spezielle Formaufbauten, Gussfehlerkataloge, Formtemperierung und Jet Cooling, optimierte Rüstvorgänge sowie Funktion und Nutzen von CT-Untersuchungen auseinandersetzen.

Die Veranstaltung fand unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln statt.

Hintergrund
Die KSM Castings Group GmbH gehört zu den führenden Automobilzulieferern für Leichtbau-Gusskomponenten aus Aluminium und Magnesium für Fahrwerk, Getriebe und Motoren. Gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft CITIC Dicastal beschäftigt die KSM Castings Group weltweit rund 3.800 Mitarbeiter*innen an Standorten in Deutschland, Tschechien, USA und China. Zu den Kunden zählen Automobilhersteller und -zulieferer wie Volkswagen, Daimler, BMW, ZF, Bosch, Benteler und Magna. Das Unternehmen erwirtschaftete 2020 einen weltweiten Umsatz von 507 Mio. Euro.

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