Stiftung Familien in Not – FiN

„Familie in Not“ (FiN): Hilfen in der Region bündeln und mit Unterstützung von Unternehmen Kindern und Familien in Not helfen

In unserer unmittelbaren Nähe geraten Familien unverschuldet in Not. Die Leidtragenden sind meist die Kinder. Schwerwiegende belastende Einflüsse führen schnell zu Ausgrenzung und sozialem Abstieg. Hier flexible, unbürokratische Hilfe zu leisten ist die Aufgabe und Vision von FiN.

Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet eine umfassende Begleitung von Familien in Lebenskrisen. Sie wird von qualifizierten und professionellen Fachkräften geleistet. Durch frühzeitige, langfristige Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen, wird die familiäre Situation stabilisiert und Folgeschäden vermieden.

Es gibt viele Möglichkeiten, FiN zu unterstützen – und viele gute Gründe. Unternehmen erweitern ihr soziales Engagement und unterstützen das Projekt. Ein guter Grund hierfür ist, dass die Entwicklung der Geförderten sichtbar und nachvollziehbar ist. Neben finanzieller Unterstützung spielen Sachwerte, Kontakte, eine unternehmerische Herangehensweise und Kreativität eine wichtige Rolle.

2005 aus einer Einzelspende heraus entstanden, wurde 2011 die Stiftung „Familie in Not“ – FiN Hildesheim gegründet. Heute ist FiN fester Bestandteil der Arbeit des Diakonischen Werkes Hildesheim. Ein bedeutender Schritt hin zu mehr Chancen-, Beteiligungs- und Bildungsgerechtigkeit in der Region.

FiN ist anders.

1. FiN unterstützt langfristig.

FiN hilft auch aus kurzfristiger Geldnot – aber vor allem durch frühzeitige, nachhaltige Begleitung bei der dauerhaften Überwindung einer Notlage.

2. FiN ist Ermöglicher.

Armut ist nicht gleich Armut. In unserer Gesellschaft heißt das Schlagwort Bildungsarmut und ist einer der wichtigsten Gründe für soziale Ausgrenzung. Bildung verwurzelt Menschen in klaren Wertevorstellungen und entwickelt sie zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten. Bildung braucht Zeit! FiN leistet nachhaltig Hilfe zur Selbsthilfe. Die Botschaft lautet: Du hast das Werkzeug, wir geben dir die Chance es zu benutzen. Wir glauben an dich.

3. FiN hilft übergreifend.

FiN strebt durch die Übernahme von Familienpatenschaften die Stabilisierung des gesamten Umfelds an. Psychosoziale, materielle und lebenspraktische Bedingungen werden berücksichtigt und frühzeitig in eine langfristige Therapie eingebunden.

Was FiN tut

 

Praktika – Jemand interessiert sich für mich.

Tim ist verzweifelt. Seine Eltern haben sich getrennt. Er kommt damit nicht klar – nicht zu Hause, nicht in der Schule und auch nicht in seinem Freundeskreis. Kurz vor seinem Abschluss bricht er die Schule ab. Er sucht einen Ausweg, wendet sich an FiN. FiN sucht mit ihm gemeinsam einen Praktikumsplatz. Das Unternehmen fördert und unterstützt ihn. Tim holt seinen Schulabschluss nach und beginnt eine Ausbildung.

Alltagshilfe – Jetzt kommen wir wieder klar.

Frau M. kümmert sich um ihre sechsjährige Enkelin Julia. Julia wohnt bei ihr, sie ist Halbwaise. Ihr Vater arbeitet viel. Als Frau M. krank wird, kann sie sich nicht mehr wie gewohnt um Julia kümmern: nicht mehr mit ihr die Hausaufgaben machen, sie nicht mehr zum Turnen bringen und nicht mehr einkaufen. FiN übernimmt bis zu ihrer Genesung einen Teil dieser Aufgaben. So kann Julia bei ihrer Oma wohnen bleiben.

Familienhilfe – Der ewige Streit  hat aufgehört.

Der dreijährige Anton fällt im Kindergarten durch sein aggressives Verhalten auf. Es stellt sich heraus, dass seine Eltern in massiven Schwierigkeiten stecken. Gerade erst umgezogen, verliert der Vater seinen Arbeitsplatz. Die Familie hat einen Berg Schulden. Die Eltern streiten sich viel. FiN berät und unterstützt sie, Schulden, Arbeitslosigkeit und die Sorge für ihr Kind wieder in den Griff zu bekommen.

Weitere Infos auf 
www.fin-hildesheim.de

 
Fotos: Titel: JSchilke / photocase.de, unten: lightpoet / fotolia.com, highwaystarz / fotolia.com , Tomasz Trojanowski / fotolia.com, StefanieB. / fotolia.com, rechts: aeroking, fotolia.com, FiN